Wie viel Watt hat der WellHeater, was kostet eine Stunde Wärme – und kann man damit wirklich Heizkosten sparen? Hier findest du die technischen Daten, ehrliche Rechenbeispiele und einen Rechner für deinen eigenen Strompreis.
- Der WellHeater arbeitet laut Produktgrafik mit 800 Watt.
- Volllast kostet bei 35 ct/kWh höchstens rund 28 Cent pro Stunde.
- Der Thermostat taktet das Gerät – der reale Verbrauch liegt meist darunter.
- Sparen kannst du vor allem durch Zonenheizen: nur den Raum heizen, den du nutzt.
Wie viel Watt hat der WellHeater?
Der WellHeater ist mit 800 Watt angegeben und hat laut Herstellergrafik zwei Heizstufen: 400 W für sanfte, allmähliche Erwärmung und 800 W für sofortige, kräftige Wärme. In der niedrigen Stufe halbieren sich die Stromkosten. Das ist deutlich weniger als bei vielen klassischen Heizlüftern, die mit 2.000 Watt arbeiten. Weniger Leistung heißt: weniger Strom pro Stunde – bei einer Heizleistung, die für kleine Räume bis etwa 12 m² ausgelegt ist.
Stromkosten pro Stunde, Tag und Monat
Die Formel ist einfach: Leistung in kW × Betriebsstunden × Strompreis. Bei 0,8 kW und 35 Cent pro kWh ergibt das bei Dauer-Volllast:
| Laufzeit | Verbrauch | Kosten (35 ct/kWh) |
|---|---|---|
| 15 Minuten | 0,2 kWh | 0,07 € |
| 30 Minuten | 0,4 kWh | 0,14 € |
| 1 Stunde | 0,8 kWh | 0,28 € |
| 3 Stunden | 2,4 kWh | 0,84 € |
| 8 Stunden | 6,4 kWh | 2,24 € |
Rechne mit deinem Strompreis
Praxisbeispiele: Das Bad morgens 30 Minuten vorheizen kostet etwa 14 Cent am Tag, also rund 4,20 € im Monat. Drei Stunden Homeoffice-Wärme am Nachmittag kosten rund 84 Cent. Ein Wochenende mit Besuch im Gästezimmer (vier Stunden) liegt bei gut einem Euro.
Warum der reale Verbrauch niedriger ist
Die Tabelle rechnet mit Dauer-Volllast. Der WellHeater hat aber einen einstellbaren Thermostat: Ist die Wunschtemperatur erreicht, reduziert er die Heizleistung bzw. taktet. In einem gut gedämmten Raum läuft er deshalb nur einen Teil der Zeit mit voller Leistung. Mit dem Timer verhinderst du zusätzlich, dass das Gerät vergessen wird und unnötig läuft.
Heizkosten sparen mit Zonenheizen
Ehrlich gesagt: Eine Kilowattstunde Strom ist meist teurer als eine Kilowattstunde Gas oder Fernwärme. Der WellHeater spart also nicht, wenn er die Zentralheizung dauerhaft im ganzen Haus ersetzt – sondern wenn er sie in den Stunden und Räumen entlastet, in denen sie ineffizient wäre:
- Übergangszeit: Zentralheizung noch aus oder auf Sparflamme lassen und nur den genutzten Raum mit dem WellHeater temperieren.
- Homeoffice: Die Wohnung tagsüber 1–2 Grad kühler fahren – jedes Grad weniger spart grob 6 % Heizenergie –, am Schreibtisch sorgt der WellHeater für Komfort.
- Bad: Statt den Badheizkörper die ganze Nacht laufen zu lassen, per Timer 20–30 Minuten vor dem Duschen vorheizen.
- Selten genutzte Räume: Gästezimmer oder Hobbykeller bleiben kühl und werden nur bei Bedarf warm.

Sparsam heizen mit 800 Watt
- Thermostat & Timer gegen Leerlauf
- Warm in ca. 5 Minuten
- Im 4er-Set nur 34,37 € pro Gerät
Vergleich: WellHeater vs. andere Elektroheizungen
| Gerät | typische Leistung | Kosten pro Stunde* |
|---|---|---|
| WellHeater | 800 W | 0,28 € |
| Mini-Heizlüfter 400–500 W | 400–500 W | 0,14–0,18 € |
| Klassischer Heizlüfter | 2.000 W | 0,70 € |
| Ölradiator | 1.500–2.500 W | 0,53–0,88 € |
| Infrarotheizung | 300–1.200 W | 0,11–0,42 € |
* Volllast bei 35 ct/kWh. Wichtig ist nicht nur die Watt-Zahl, sondern wie schnell ein Gerät den Raum spürbar wärmt und ob es sich per Thermostat und Timer zurücknimmt. Mehr zum Thema: Heizlüfter energiesparend.
Häufige Fragen
Wie viel Strom verbraucht der WellHeater pro Stunde?
Bei Volllast höchstens 0,8 kWh pro Stunde – das sind bei 35 Cent pro kWh etwa 28 Cent. Mit Thermostat liegt der Verbrauch meist darunter.
Ist der WellHeater ein Stromfresser?
Nein. Mit 800 Watt verbraucht er weniger als die Hälfte eines klassischen 2.000-Watt-Heizlüfters. Teuer wird jede Elektroheizung nur, wenn sie stundenlang ganze Wohnungen heizen soll.
Kann ich mit dem WellHeater wirklich Heizkosten sparen?
Ja, wenn du gezielt heizt: Zentralheizung etwas herunterdrehen und nur den genutzten Raum mit dem WellHeater wärmen. Als Ersatz für die Heizung im ganzen Haus spart er nicht.